Gelduntergang

euro-870757_640(1)
Waren wir nicht gerade erst beim Thema “Was würden Sie für Ihre Firma tun?”. Ein Tattoo ist da ja eher unter Spaß zu verbuchen, doch die Finanzprobleme der Länder in Europa sorgen auch dafür, dass viele Angestellte wirklich was für ihre Firma tun. Was und warum steht in diesem Artikel.

Führende Banker, Binäre Optionen Broker wie IQ Option oder Option888 und Finanzexperten warnten dieser Tage wieder vor einer weltweiten Wirtschaftskrise und einige werden nicht müde zu behaupten, dass sich eine erneute Krise noch viel stärker auf die Menschen auswirken könnte, als die Krise, die wir 2008/2009 gerade noch so glimpflich überstanden haben. Fakt ist, dass Deutschland doch noch recht unbeschadet aus der Krise ging und wir uns daher auch die Geschichte mit dem Aufschwung und dem daraus resultierenden Fachkräftemangel noch zu Gute kam.

Doch wir leben in einer Zeit, in der eine einzige der sogenannten Rating-Agenturen, die Wirtschaft eines ganzen Landes stark beschädigen kann, wenn diese einfach nur das Land mit Ramsch-Charakter bewerten. Island, Spanien, Portugal – Rettungsschirme überall und auch Italien droht in ein Finanzloch zu versinken. Gefährliche Eurobonds und noch immer anhaltende Spekulation von Banken machen die Sache nicht wirklich besser. Eine erneute Krise könnte Europa nur schwerlich verkraften, da viele Staaten durch die Bankenrettungen jetzt besonders geschwächt seien und selbst schon vor dem Ruin stehen.

Die Schweiz merkt es gerade besonders. Der Franken ist stark wie nie zuvor und auch wenn das eigentlich ein gutes Zeichen sein müsste, sorgt “zu starkes” Geld für mehr Probleme als einem lieb sein kann. Viele Unternehmen der Eidgenossen steuern daher gerade auf massive Probleme zu, die sie nicht selbst verursacht haben. Gerade exportorientierte Unternehmen (bsp. Maschinenbau, Lebensmittelindustrie und andere) leiden unter dem starken Franken und dem schlechten Wechselkurs.

Viele Firmen sind daher schon dazu übergegangen, die Mitarbeiter länger arbeiten zu lassen. Doch bezahlt werden diese Extra-Stunden nicht. Eigentlich sollte man sich als Arbeitnehmer ja freuen, wenn die Firma sagt:”Hej, Du musst ab sofort länger arbeiten.” Ein Zeichen, dass man der Firma nützlich und notwendig ist. Doch wenn der finanzielle Ausgleich fehlt, da die Firma Umsatzeinbußen durch Mehrproduktion und dadurch Mehrarbeit komprimieren muss, macht das eher weniger Spaß. In zahlreichen Unternehmen ist aus der üblichen 40-Stunden-Woche bereits eine 41 bis zur 42,5-Stunden-Woche geworden. Und das bei einigen auch schon seit Wochen. Doch die Schweizer nehmen es betont gelassen. Immerhin ist unbezahlte Mehrarbeit letztlich auch noch besser als Arbeitslosigkeit, die gerade in der Schweiz zu finanziellen Einbußen der Arbeitnehmer führt. Also nehmen die meisten es hin und hoffen auf einen etwas schwächeren Kurs des Franken. Online Kredite auf Kreditvergleich24.com vergleichen.

Mehrarbeit ist in dieser Situation aber derzeitig auch alternativlos, um das Unwort der Kanzlerin mal zu verwenden. Es ist ja nicht so, dass die Schweizer ihre Waren nicht loswerden, sondern dass die Einbußen “nur” durch die Wechselkurse auf den Finanzmärkten hervorgerufen werden. Diese können über einen gewissen Zeitraum durch die kostenlose Mehrarbeit der Mitarbeiter in gewisser Weise für Unternehmen komprimiert werden. Und man kann sich sicher sein, dass auch in der Schweiz vor einer Anordnung zur Mehrarbeit aus den Direktionen alle Mittel und Wege der Geschäftleitungen ausgeschöpft werden, diese Mehrarbeit zu vermeiden. Schließlich steht das Unternehmen damit auch moralisch irgendwo in der Schuld der Mitarbeiter. Schlimmer wäre es allerdings, wenn der Absatz der Unternehmen ins Stocken geraten würde. Dann wären Entlassungen und Kurzarbeit vorprogrammiert.

Also dann doch lieber Augen zu und durch. Hinnehmen was angeordnet. Besser als Arbeitslosigkeit ist unbezahlte Mehrarbeit allemal. Nicht nur in der Schweiz.

Copyright Das Jobportal 2018
Shale theme by Siteturner